günstig bauenBaukosten sparen

Der Traum vom eigenen Haus, er muss auch in das eigene Budget passen, und so sind schon mache Träume innerhalb kürzester Zeit geplatzt, weil die grobe Überschlagung der Baukosten nicht in den finanzielle Rahmen passten. Dabei haben Bauherren ein paar Möglichkeiten, Baukosten zu sparen und sich so doch noch das ersehnte Haus leisten zu können. Anknüpfungspunkte gibt es hier einige. Die Lage des Grundstücks, die Form von Haus und Dach, aber auch eine genaue Kalkulation der benötigten Fenster und Steckdosen erleichtern das Budget.

 

Bauen Sie im Speckgürtel

Ein großer Sparfaktor beim Hausbau ist die Lage. Innerstädtisch gibt es nur wenige Bauflächen und diese werden zu Spitzenpreisen verkauft. Günstiger wird es im Speckgürtel einer Stadt und auf dem Land. Beides hat Charme. Meist ist die Infrastruktur in Randbezirken äußerst gut. Schulen, Kindergärten und Parkflächen, manchmal auch Wald und Wiesen sind vor der Tür und das Zentrum ist dank öffentlicher Verkehrsmittel schnell erreichbar. In Randbezirken leben vermehrt Familien und Senioren, da beide Gruppen die Annehmlichkeiten des Vororts und die schnelle Verbindung zur City schätzen. Das Portemonnaie freut es auch. Grundstücke kosten hier nur einen Bruchteil dessen, was diese in zentral in der City kosten. Vorsichtig sollten Bauherren sein, wenn ein Grundstück außerordentlich günstig ist. Die Gefahr lauert im Detail. Denn günstige Grundstücke sind entweder schwer bebaubar, weil sie beispielsweise Hanglage haben, oder aber sie haben einen hohen Grundwasserpegel. Hier müssen Bauherren zusätzlich in eine gute Kellerabdichtung investieren, die entsprechend teuer ist.
Sparen kann man zusätzlich, wenn man auf ein freistehendes Haus verzichtet, sowie beim Außenbereich. Hier lohnt sich zwar für Laien die Investition in einen Landschaftsgärtner, dieser erspart einem häufig Fehlkäufe. Um Wege, die Terrasse oder die Begrenzung zum Nachbarn zu bauen, benötigt man hingegen nur ein wenig Talent und passendes Werkzeug. Wer auf Natursteine verzichtet und stattdessen zu günstigeren Alternativen greift, spart auch hier ein paar tausend Euro, ohne auf eine schöne Außenanlage verzichten zu müssen.

 

Hausform, Dach und Grundriss bergen enormes Sparpotenzial

Zusätzliche Bauelemente wie Erker oder Vorsprünge am Haus tragen zur Individualität dessen bei. Allerdings fallen solche Schnörkel auch finanziell enorm ins Gewicht. Wer ein knappes Budget hat, sollte besser darauf verzichten. Das spart nicht nur Baukosten, auch die Energiekosten können dadurch gesenkt werden. Sparpotential hat auch der Grundriss. Wer so viele Zimmer einplant, wie benötigt werden, und das Haus in einer akzeptablen Größe baut, kann ordentlich sparen. Eine vorausschauende Planung erspart auch zukünftige Investitionen in Umbauarbeiten. So sollte beim Bau feststehen, wie viele Kinderzimmer benötigt werden, ob noch ein Büro gebraucht wird oder aber Räume für Eltern, wenn diese im Alter möglicherweise mit einziehen müssen oder möchten. Wer beim Bau sicher weiß, dass Eltern später einen Teil des Hauses bewohnen werden, kann auch gleich über Türen nachdenken, die breit genug sind, damit ein Rollstuhl oder der Rollator unbeschadet hindurchpassen. Ebenfalls gut durchdacht sollte das Dach werden. Das Satteldach ist die günstigste Dachform und verursacht später geringere Wartungskosten.

 

Manchmal muss man investieren, um zu sparen

Das klingt absurd, ist aber wahr. Eine Investition zahlt sich häufig aus – auch beim Hausbau. Das Problem vieler Bauherren ist nämlich, dass sie zum ersten Mal bauen. Sie wissen nicht, welche Fallstricke lauern und worauf sie achten müssen. Das fängt bei der Wahl des richtigen Grundstückes an und endet nicht selten erst Jahre nach dem Bezug des Hauses. Ein unabhängiger Bauberater verursacht zwar zusätzliche Kosten, verhindert aber, dass Pläne umgeworfen werden müssen, weil etwas nicht passte, und dass Mängel verursacht werden, die vermeidbar gewesen wären. Ein Fachmann an der Seite hilft, bereits bei der Planung Sparpotentiale zu entdecken. Außerdem bringt er Licht ins Dunkel von Bauangeboten und Leistungsbeschreibungen. Er weiß, dass beispielsweise ein Keller teuer ist. Jedoch steigert ein Keller häufig den Wiederverkaufswert und auch die Wohnqualität, weil man genug Stauraum hat und nicht alles irgendwie im Wohnraum verstauen muss. Der Profi rät heute beispielsweise auch dazu, den Wäscheraum in den Wohnbereich zu integrieren. Das spart Zeit, denn die Wäsche wird dort gewaschen und gebügelt, wo sie gebraucht wird. Die Zeiten, in den die Wäsche erst in den Keller getragen werden musste, um sie hinterher wieder zwei Stockwerke höher einräumen zu können, sind vorbei. Auch kann der Sachverständige dazu beraten, ob Eigenleistungen sinnvoll sind oder neben Zeit auch noch viel Geld kosten können. Denn Eigenleistungen verursachen, nicht fachgerecht ausgeführt, häufig Sanierungskosten.

 

Die Ausstattung des Hauses bringt zusätzliche Einsparmöglichkeiten

Wer auf hochwertige Materialien Wert legt, spart langfristig mehr, als sie kosten. Denn billiges und minderwertiges Baumaterial und auch Interieur muss nach wenigen Jahren häufig ersetzt werden. Dennoch müssen Bauherren, die zu hochwertigen Materialen greifen, keine astronomischen Preise dafür zahlen. Häufig gibt es Qualitätsmaterial günstig zu kaufen, wenn auf den Schriftzug eines Designers verzichtet wird. Die Mehrausgaben lohnen sich selten und bringen – wenn überhaupt – nur optisch einen Mehrwert.

Tipp:
Weitere Sparmöglichkeiten finden Sie auf der Seite: www.haus-preiswert.de/bauratgeber/guenstiger-bauen.html.

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